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Im Laufe der Schulzeit steht man immer wieder vor der Frage: Wie geht’s jetzt weiter? Will ich die Matura machen oder nach der Pflichtschule eine Lehre beginnen? Wenn ich mich für eine Lehre entscheide, welche passt zu mir? Wenn nicht, welche Schule möchte ich für die Oberstufe besuchen? AHS, BHS, BMS? Und was passiert überhaupt nach der Matura?

All diese Entscheidungen werden oftmals schon mit Blick auf die zukünftige Berufswahl getroffen, wodurch sie überfordert wirken können. Besonders, weil sich die Arbeitswelt in den letzten Jahren stark gewandelt hat. So ist es schon lange nicht mehr der Fall, dass man mit Anfang Zwanzig einem Beruf nachgeht, den man bis zum Pensionsantritt ausübt. Vielmehr liegt der Fokus heutzutage auf dem Konzept des lebenslangen Lernens, mit verschiedenen Bildungs- und Weiterbildungswegen, beruflichen Etappen und Möglichkeiten zur Neuorientierung.  Auch die Bedeutung der Arbeit selbst hat sich verändert. Während sie früher primär zur sozialen Absicherung beziehungsweise dem Verdienen des Lebensunterhaltes diente, geht es heute für immer mehr Menschen darum, sich selbst zu verwirklichen und sich über ihre Arbeit identifizieren zu können.

Das macht die Ausbildungs- und Berufswahl natürlich nicht einfacher. Denn auf dem Weg zum „richtigen“ Beruf findet man sich dem Druck aus vielen verschiedenen Richtungen ausgesetzt. So möchte (fast) jede*r einem Beruf nachgehen, mit dem sich zum einen Rechnungen bezahlen lassen, der zum anderen aber auch Spaß macht und idealerweise moralisch vertretbar ist. 

Erfolg für sich selbst definieren

In einer Zeit, in der sich immer mehr um Geld und Erfolg zu drehen scheint, wird einem oft ein gesellschaftlicher Druck auferlegt, mit dem vor allem soziale Berufe zu kämpfen haben. Denn gerade jene Bereiche, die als Grundstein einer funktionierenden Gesellschaft gesehen werden sollten, bekommen oft nicht die Anerkennung, die ihnen gebührt. Jeder Mensch sollte Erfolg für sich selbst definieren und nicht die vorherrschende Definition unhinterfragt übernehmen. Auch in Bezug auf Ausbildung gibt es viele Wege, um den richtigen Beruf für sich zu finden, unabhängig davon ob man studiert, eine Lehre beginnt oder eine ganz andere Richtung anstrebt. Man muss sich nicht einschränken lassen, nur weil man von der Gesellschaft vermittelt bekommt, dass ein Weg besser als der andere ist. Daher ist es zwar wichtig, sich mit Menschen im nahen Umfeld auszutauschen und Meinungen einzuholen, letztendlich muss man aber immer auch auf sein Bauchgefühl hören, um herauszufinden,

was für einen selbst am besten ist! Wenn man sich trotzdem unter Druck gesetzt fühlt, kann man sich immer wieder vor Augen halten, dass die Zeit während und auch nach der Schule dafür da ist, sich zu entwickeln und kennen zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und verschiedenste Sachen auszuprobieren. Das Privileg, so viele Möglichkeiten zu haben, ist etwas unglaublich Positives. Kaum jemand hat schon in jungen Jahren genau gewusst, was er*sie später beruflich machen möchte. Darum ist es besonders hilfreich, mit Leuten zu sprechen, die Dinge tun, die man selbst interessant findet und herauszufinden, was einem Spaß macht und wo die eigenen Kompetenzen liegen!

Wenn du noch nicht genau weißt wohin die Reise gehen soll, gibt es in Österreich eine Vielzahl an Einrichtungen und Organisationen, die einem bei solchen Entscheidungen unter die Arme greifen können. Um dir die Suche ein bisschen zu erleichtern, haben wir ein Glossar mit Internetseiten zusammengestellt, die dir bei deiner Suche helfen sollen.

Interessentests

Kostenlose Online-Interessentests gibt es unter den folgenden Linkst:

http://www.berufsinteressentest.at/

https://www.berufskompass.at/berufskompass/

https://bic.at/bic_interessenprofil_intro.php

Infomaterial

Auf den Internetseiten https://ausbildungbis18.at/news/, https://www.bildungssystem.at/ und https://www.ausbildungskompass.at/ findet man einen detaillierten Überblick darüber, was es momentan für Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt sowie viele Kontakte von Anlaufstellen, an die man sich wenden kann, wenn man Unterstützung braucht. Auf https://bic.at/ findest du eine Vielzahl an Unterlagen sowie Infos zu den unterschiedlichsten Berufen.

Wenn du auf der Suche nach konkreten Bildungsangeboten bist, kann dir die Homepage https://www.jugendwegweiser.at/ weiterhelfen.

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung stellt auf einer ihrer Internetseiten https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/ Infomaterial (Lehrpläne, Links und Kontakte) mit dem Schwerpunkt Berufsbildende Schulen zur Verfügung.

Infos über polytechnische Schulen findet man unter https://pts.schule.at/.

Berufscoaching

Für Information rund um Lehren und Lehrlingscoachings zahlt es sich auf jeden Fall aus, einen Blick auf die Seite https://www.lehre-statt-leere.at/ zu werfen.  Auch die NEBA (http://neba.at/jugendcoaching) bietet ein umfangreiches Jugendcoachingprogramm an um, vor allem in den schwierigen Phasen, Unterstützung zu bekommen.

Inspiration für Jobs

Die Internetseite https://www.whatchado.com/de/ schlägt dir, anhand von deinen Interessen offene Job- und Praktikumsplätze vor, die noch dazu mit einem Video von Menschen, die bereits in dem Beruf tätig sind, erklärt werden. Das Berufslexikon auf https://www.berufslexikon.at/ des AMS bietet einen detaillierten Überblick zu rund 1800 Berufen. Wenn man sich einfach mal umschauen und ausprobieren will, zahlt es sich aus auf probierdichaus.at vorbeischauen.

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