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BECOME SPACES – Die interaktive Online-Redaktion

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Wir haben den diesjährigen YOUKI Redaktions-Workshop in den digitalen Raum verlegt. In der Online Redaktion „BECOME SPACES“ konnten die Besucher*innen das YOUKIzine 2020 auch aus der Ferne mitgestalten. Wie das Ganze funktioniert hat, erfahrt ihr hier.

Wenn ihr direkt in den digitalen Space eintauchen möchtet klickt hier und hinterlasst gerne ein Andenken.

Anfang August 2020 wurden wir eingeladen, das YOUKIzine mit den Besucher*innen in einem Redaktions-Workshop vor Ort zu gestalten. Zu unserem Bedauern war schnell klar, dass es, wie bei so vielen Events, keinen “echten” Workshop mit “echten” Menschen geben wird. Die schwierige Ausgangslage hat uns inspiriert die interaktive Online-Redaktion BECOME SPACES zu kreieren, um junge Kreative anzuregen, Inhalte spielerisch und von überall aus mitzugestalten. 

BECOME

BECOME bezeichnet Entstehen, Geschehen und Werden zugleich. Solange etwas wird, ist alles gut, solange sich etwas wandelt, im Werden ist, in Bewegung bleibt und nicht still steht. BECOME hat zugleich Bezug zu Ursprung, Ziel sowie Prozess. Durch die Offenheit und Vielschichtigkeit des Begriffs kann jede*r ihre*seine eigenen Assoziationen finden, den Begriff für sich selbst, für eine bestimmte Situation oder für die gesamte Welt deuten. Diese Interpretationsfreiheit ist ein wichtiger Teil von YOUKI.

SPACES

Die physische Abwesenheit der Besucher*innen hat uns die Chance geboten, die Vorteile des digitalen Zusammentreffens voll auszuschöpfen. Wir wollten aufzeigen, dass räumliche Begegnungen im Digitalen auch einen tatsächlichen Mehrwert mit sich bringen können. Dieser Mehrwert entsteht, wenn Digital-Spaces tatsächlich als solche konzipiert werden und nicht nur als Ersatz für eine physische Begegnung gedacht sind. 

Wie entstand der Space?

Nachdem klar war in welche Richtung wir uns mit dem Projekt bewegen möchten, begann  die Konzeptionsphase: Welche Spiele könnten interessant sein? Wie können Inhalte gestaltet werden? Auch wenn Mozilla Hubs eine offene und vermeintlich einfach bedienbare Oberfläche bietet, hatten wir mit einigen Einschränkungen zu kämpfen. Nicht zuletzt mit zeitlichen Einschränkungen, denn der Digital-Space musste innerhalb eines Monats umgesetzt werden. 

Wie konnte man teilnehmen?

Die Teilnehmenden konnten den Raum in Form eines Avatar betreten und sich frei in der digitalen Redaktion bewegen. Entweder alleine oder in Gruppen. Kommunizieren war im Chat oder per Mikrofon möglich. So konnten die Beteiligten sich und ihre Interessen eigenständig im Raum platzieren. Während sie Rätsel gelöst haben, um sich von Raum zu Raum zu bewegen, wurde im Kollektiv an Inhalten gebastelt.

Was wurde im Space gemacht?

Schon am Start der digitalen “Schnitzeljagd” finden sich unterschiedlichste Fotos, GIFs, und Objekte die von den Nutzer*innen im Raum platziert wurden. Beim Betreten der Halle “GIF ME, GIF ME, GIF ME” wurden die Spieler*innen gebeten ihren Schaffensprozess mit einem GIF zu beschreiben. Als nächstes musste man das Rätsel “Listen Close” lösen um danach zu “What The Title?” weitergeleitet zu werden, einem Kreativspiel, bei dem gemeinsam an einer Kette von Kurzgeschichten und passenden Titeln gearbeitet wurde. Wer sich im “Decode Room” zurecht gefunden hatte, gelangte zum “Plottwister”, dem kollektiven Storyboard. Ein paar Schritte weiter haben Spieler*innen ihre Inspirationen gesammelt und ausgestellt. Wenn man den “Lycaena Alciphron” im Space “You’re My Butterfly” gefunden hatte, gelangte man zu “Terms & Use”, der Aufgabe, bei der die Begriffe “Space, Become, Apple, Connect und Dance” in eine Kurzgeschichte eingebaut werden mussten. Wer dann noch den richtigen Ausgang aus dem Labyrinth gewählt hat, stand am Ende auf der “Glitch Me!” Platte, auf der sich Teilnehmende als 3D-Modell verewigen konnten.

Und wie gut hat das schlussendlich funktioniert?

Mit BECOME SPACES haben wir versucht neue Wege zu finden, unsere gegenwärtige Situation zu nutzen und Neues auszuprobieren. Auch wenn nicht alles nach Plan verlaufen ist und wir uns mehr Interaktion mit Spieler*innen gewünscht hätten, konnten wir vieles lernen, entdecken und erschaffen. Für uns war es die erste Möglichkeit einen Online-Workshop zu gestalten, der sich vom klassischen Zoom-Meeting unterscheidet und wir möchten uns beim gesamten Team der YOUKI für ihr Vertrauen und diese Gelegenheit bedanken! 

Konzeption & Umsetzung durch Dominik Einfalt, Nina Grohmann, Marion Müller und Noah von Stietencron

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